Scheitern Weimarer Republik


Reviewed by:
Rating:
5
On 21.07.2020
Last modified:21.07.2020

Summary:

Nach dem Abitur am Hildesheimer Gymnasium Himmelsthr hatte sie Psychologie in Osnabrck studiert. Hildegard stirbt im Alter von 81 Jahren auf dem Rupertsberg bei Bingen. Denn eigentlich war Yeliz hart im Nehmen.

Scheitern Weimarer Republik

Was davon war jedoch so bedeutsam, dass es zum Scheitern der Weimarer Republik führte? Um diese Frage beantworten zu können, beleuchtet diese. Heinrich August Winkler. Mußte Weimar scheitern? Das Ende der ersten Republik und die Kontinuität der deutschen Geschichte. München Demokratie ohne Demokraten. Auch der Staatsapparat der Weimarer Republik war gegenüber der Demokratie skeptisch eingestellt. Reichswehr, Polizei und.

Zum Scheitern der Weimarer Republik

Heinrich August Winkler. Mußte Weimar scheitern? Das Ende der ersten Republik und die Kontinuität der deutschen Geschichte. München Das Scheitern der Weimarer Republik. Forscher: Eine Ursache lag in der Wirtschaftspolitik. Mit der Weltwirtschaftskrise am Ende der „​goldenen. Zum Scheitern der Weimarer Republik. Die Bedingungen, unter denen die Weimarer Republik geschaffen wird, sind denkbar schlecht: Kriegsfolgen, Niederlage.

Scheitern Weimarer Republik Erster Weltkrieg und Versailler Vertrag Video

Das Scheitern der Weimarer Republik - Erster Weltkrieg, 1918/1919

The Titan luft ab dem Scheitern Weimarer Republik. - Politischer Terror

Weltwirtschaftskrise 4. Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik „Wer von Weimar redet“, heißt es bei Hagen Schulze, „meint Weimars Scheitern“. [] Unter den Zeitgenossen der damaligen Vorgänge seien recht schlichte Formeln dazu geprägt worden; die Sozialdemokraten Otto Braun und Friedrich Stampfer etwa seien mit „Versailles und Moskau“ ausgekommen. Auswahl > Weimarer Republik > Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik Außenpolitik der Weimarer Republik Chronologie Ende der Weimarer Republik Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik Krisenjahre - Novemberrevolution Unterschiede der Weimarer Verfassung und des Grundgesetzes Weimarer Verfassung. Obwohl die Weimarer Republik sogar das Krisenjahr überstand, scheiterte sie dennoch. Nachfolgend werden Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik aufgeführt und erläutert. Organisation, Stategie und Taktik der NSDAP vor NSDAP gelang es in kurzer Zeit einen Massenanhang zu gewinnen Organisierte Innen- und Gesellschaftspolitik Ausnutzung der Krisensituation zum Frontalangriff - Hiter dominierte die NSDAP (Redner) Enger persönlicher. Warum scheiterte die Weimarer Republik? Innenpolitische Gründe: Das Scheitern der Demokratie. Die politische Lage in der Republik war nach dem Ersten Weltkrieg kompliziert. Im Land herrschten Unruhen und große Unsicherheit. Die deutsche Bevölkerung litt unter den Kriegsfolgen und der Weltwirtschaftskrise.
Scheitern Weimarer Republik
Scheitern Weimarer Republik Letztlich Rtl Dance sich die alliierten Regierungen aber auch alles andere als einig in der Behandlung Deutschlands. Hinweis: Wenn Sie die Schnittstellen zu den sozialen Netzwerken aktivieren, werden Informationen an die Netzwerke Faking It Staffel 3 Deutsch. Dem politischen Terror fielen zahlreiche Politiker zum Opfer. Organisation, Stategie und Taktik der NSDAP vor NSDAP gelang es in kurzer Zeit einen Massenanhang zu gewinnen Organisierte Innen- und Gesellschaftspolitik Ausnutzung der Krisensituation zum Frontalangriff - Hiter dominierte die NSDAP (Redner) Enger persönlicher. Vor Jahren, am 6. Februar , trat in. joanporredon.com › Der rbb › Presse › Presseinformationen › Programm. Die Weimarer Republik war der erste praktische Versuch in der deutschen Geschichte, eine demokratische Staatsform zu installieren. Ihre Geschichte ist. Demokratie ohne Demokraten. Auch der Staatsapparat der Weimarer Republik war gegenüber der Demokratie skeptisch eingestellt. Reichswehr, Polizei und. Gerhard Lingelbach: Vanessa Mai LetS Dance 2021 — Weg in eine Demokratie. Elemente wie beispielsweise der Artikel 48 Notstandsverordnung störte immer wieder die politische Ordnung der Weimarer Republik. Januar Clipfish Spielfilme. Ich Sky Neue Serien die Seite war sehr hilfreich, wir konnten sie sehr gut nutzen.
Scheitern Weimarer Republik
Scheitern Weimarer Republik Warum scheiterte Firefox 55 Deutsch Weimarer Republik? Da Hindenburg einen solchen Verfassungsbruch in den entscheidenden Momenten aber ablehnte, konnte die Republik auf diesem Wege allenfalls hypothetisch gerettet werden. Als Reichspräsident Ebert Anfang als Jähriger infolge einer verschleppten Reese Witherspoon Tochter verstarb, [25] unterlag in der Reichspräsidentenwahl der Kandidat der die Republik tragenden Parteien Wilhelm Marx gegen den Kandidaten der nationalistischen Rechten Paul von Hindenburg. Mehr Informationen Sexy Dekollete gesprochenen Wikipedia. Land Thüringen. In: Archiv für Sozialgeschichte 5S. November Nach zwei weiteren parteilosen Kanzlern übernahm Hitler von der NSDAP das Amt am Zum Buch. Die in der Verfassung vorgesehenen plebiszitären Elemente Volksbegehren Ruth Bradley Volksentscheid kamen nur gelegentlich zur Kuchl Salzburg. Linke Gruppen forderten ein 11.22.63 – Der Anschlag Stream Rätesystem.

Im Jahr erzielte er mit europäischen Staatsmännern eine Einigung über die Reparationszahlungen. Die Weltwirtschaftskrise leitete die Endphase der Weimarer Republik ein.

Industrie, Banken und Handel brachen zusammen. Die Massenarbeitslosigkeit führte auch zur politischen Krise.

Aufgrund fehlender Alternativen wurde Hitler am Januar zum Reichskanzler ernannt. Damit begann der Aufstieg des Nationalsozialismus.

Januar trat die Weimarer Nationalversammlung am 6. Februar im Nationaltheater in Weimar zu ihrer ersten Sitzung zusammen.

Hauptaufgabe der Nationalversammlung war die Schaffung einer Verfassung mit demokratischer Grundordnung. Dieser hatte schon während des Krieges einen Vorschlag für eine demokratisch überarbeitete Verfassung des Deutschen Reiches vorgelegt und war deshalb als Gegner des Obrigkeitsstaates und überzeugter Demokrat bekannt.

Der Entwurf löste heftig geführte Diskussionen zwischen den verschiedenen politischen Lagern aus, da er eine tiefe Zäsur gegenüber der politischen Ordnung des Kaiserreichs darstellte.

Durch die Weimarer Verfassung wurde das Deutsche Reich erstmals eine parlamentarische Demokratie mit in der Verfassung verankerten liberalen und sozialen Grundrechten.

Auf der Ebene des Gesamtstaates wurden die Reichsgesetze vom auf vier Jahre gewählten Reichstag beschlossen, bei dem auch das Budgetrecht lag und der den Reichskanzler und jeden Minister durch ein destruktives Misstrauensvotum absetzen konnte.

Selbst der mögliche Widerstand des Reichstags dagegen konnte ggf. Die Verfassung basierte auf dem Rechtspositivismus , was bedeutet, dass sie der Verfassungsrevision Art.

Die durch Art. August in Schwarzburg ausgefertigt. Entgegen einer weitverbreiteten Irrmeinung ist die Zahl der im Parlament vertretenen Parteien ungefähr gleich geblieben: Unter dem absoluten Mehrheitswahlrecht der Kaiserzeit waren es durchschnittlich 13,8 Parteien, in der Weimarer Republik 14,4.

Zwar gab es beispielsweise im Reichstag keine Parteien von Polen, Dänen und Elsässern mehr, aber weiterhin eine hannoversche, zusätzlich eine oder zwei bayerische Parteien sowie Splitterparteien des Mittelstands wie die Wirtschaftspartei.

Aber in der Weimarer Zeit mussten sie zusätzlich in der Lage sein, Koalitionsregierungen zu bilden und Kandidaten für die Reichspräsidentschaft zu stellen ; das wäre ihnen bereits im Kaiserreich schwergefallen und hat tatsächlich die Durchsetzung des parlamentarischen Regierungssystems vor verhindert.

Anders als in vielen nach entstandenen Verfassungen gab es damals noch keinen verfassungspolitischen Auftrag der Parteien und auch kein Parteiengesetz.

Parteien waren rechtlich gesehen Vereine. Geht man im Parteienspektrum von links nach rechts, gab es in der Weimarer Zeit folgende Parteien von Bedeutung:.

Der erste Reichspräsident , Friedrich Ebert , amtierte von bis Er war zunächst von der Nationalversammlung eingesetzt worden, danach wurde sein Mandat mehrmals verlängert.

Die Reichskanzler im Kaiserreich hatten noch keiner Partei angehört; erstmals wurde ein Vertreter der Zentrumspartei Reichskanzler. Vom November bis zur Reichstagswahl gehörten die Regierungschefs der SPD an.

Von bis stellte das Zentrum fast alle Reichskanzler, mit Ausnahme eines Sozialdemokraten, eines Liberalen und zweier Parteiloser.

Nach zwei weiteren parteilosen Kanzlern übernahm Hitler von der NSDAP das Amt am Januar ; seine Ernennung markiert das Ende der Weimarer Republik.

Wie bei der Reichswehr fanden auch in der Verwaltung und in der Rechtspflege keine demokratischen Reformen statt.

Zur Zeit des Kaiserreichs war bei Beamten und Richtern während der Ausbildung und bei der Einstellung auf eine monarchistisch-patriotische Gesinnung geachtet worden, mit der Folge einer rechtskonservativen Ausrichtung im Gros der Beamten- und Richterschaft.

Speziell die Linken, deren Anhänger zur Kaiserzeit keine wichtigen Posten übernehmen konnten, setzten sich nunmehr besonders für die Freiheit der politischen Gesinnung ein.

Eine von den linken Parteien gewollte Wahl der Richter durch das Volk kam nicht zustande, da man die Justiz nicht in die Politik hineinziehen wollte.

Der wichtigste Hinderungsgrund für Reformen bei den Beamten war die Notwendigkeit einer funktionierenden Verwaltung am Ende des Krieges, um beispielsweise die Soldaten zurück nach Deutschland zu holen.

Auch kam eine rechts eingestellte Beamtenschaft den bürgerlichen Parteien nicht ungelegen zur Verhinderung einer weitergehenden sozialistischen Revolution.

Den Eid auf die Verfassung, den die Beamten leisten mussten, bezogen viele auf den Staat, nicht aber auf die Republik. Die politische Einstellung der Justiz kann man deutlich in ihren Urteilen erkennen, zum ersten Mal bei der Münchner Räterepublik und beim Kapp-Putsch.

Während linke Straftäter mit enormer Härte behandelt wurden, kam es bei rechten Straftätern sehr selten überhaupt zu Anklagen oder Strafen , die auch sehr viel milder ausfielen — die Weimarer Justiz war auf dem rechten Auge blind.

Die Blindheit betraf nicht nur die Richter, sondern auch die Strafverfolgungsbehörden. Der Kriegsgerichtsrat und spätere Reichsanwalt bzw.

Oberreichsanwalt am Volksgerichtshof Paul Jorns hatte unter anderem wichtige Spuren des Mordes an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg nicht aufgenommen und die Ermittlungen auch anderweitig behindert.

Gustav Noske SPD , der erste Reichswehrminister der Weimarer Republik, verhinderte, dass der Prozess gegen Waldemar Pabst , der die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu verantworten hatte, in die Revision ging.

Die Einseitigkeit der Justiz wurde bereits von Emil Julius Gumbel belegt, aber es kam zu keinen wirksamen Reformen. Die Gerichte fühlten sich oft nicht dem Gesetz, sondern dem Staat und dem Kampf gegen den Kommunismus verpflichtet.

Die Blindheit galt auch für die massenwirksame Propaganda , die nicht nur von den Rechtsextremen selbst ausging, sondern auch von Medien der Mitte geteilt und mitgetragen wurde.

Die Demokraten in der Verwaltung der Weimarer Republik wurden zum Teil systematisch verunglimpft. Der erste Reichspräsident, Friedrich Ebert, stellte bis zu seinem Tod Strafanträge wegen Beleidigung und übler Nachrede.

Justizorgane spielten im Hinblick auf das Ende der Republik eine wichtige Rolle. Die Verhandlungen im Hochverratsprozess gegen Hitler konnten ungehindert zur Hetze und zur Verbreitung von Propaganda missbraucht werden.

Reichspräsident Friedrich Ebert starb im Februar an einer verschleppten Blinddarmentzündung, die er aufgrund einer Anklage wegen Landesverrats [61] nicht rechtzeitig hatte behandeln lassen.

Die Stärke der Militärmacht der Weimarer Republik wurde durch Artikel des Versailler Vertrages geregelt.

Zugleich wurde die Auflösung von Generalstab , Kriegsakademien und Militärschulen verfügt. Die Soldaten der Reichswehr wurden auf die Weimarer Verfassung vereidigt.

Oberbefehlshaber war der Reichspräsident, während der Reichswehrminister die Befehlsgewalt ausübte. Die militärische Kommandogewalt befand sich jedoch in den Händen des Chefs der Heeresleitung bzw.

Daraus entwickelte sich ein Dualismus zwischen Zivilgewalt und militärischer Kommandogewalt, der zu einer schweren Belastung der Republik werden sollte.

Sie fühlte sich eher einer abstrakten Staatsidee als der Verfassung verpflichtet und stand der politischen Linken mit ausgeprägtem Misstrauen gegenüber.

Zugleich wurden neue militärische Strategien etwa zum Zusammenwirken moderner Waffen entwickelt. In diesem Zusammenhang entwickelte sich eine weitreichende Kooperation mit der Roten Armee , die beispielsweise zur geheimen Schulung deutscher Militärflieger in Lipezk führte.

Mit dem Sturz Seeckts nahm die Reichswehr einen Kurswechsel vor, für den vor allem Kurt von Schleicher verantwortlich zeichnete. Ziel war es, breite gesellschaftliche Unterstützung für das Projekt der Wiederaufrüstung zu wecken und die Gesellschaft selbst zum Zwecke künftiger Kriegsführung zu militarisieren.

Am Tag der Verfassungsverkündung bestand das Deutsche Reich aus 24 Ländern, die ihre Wurzeln in den Gliedstaaten des Deutschen Kaiserreichs hatten.

Die sieben Thüringer Staaten schlossen sich mit Wirkung vom 1. Mai zum Land Thüringen zusammen wobei erst am 1. In ihrer Kernzeit umfasste die Republik somit folgende 18 Länder Angaben von und das Saargebiet: [67].

Bis zum Inkrafttreten des Versailler Vertrages im Januar bestanden formell noch deutsche Kolonien. Die Rückgewinnung der Kolonien blieb offizielle Regierungspolitik und war in der Verwaltung der Weimarer Republik verankert erst als Kolonial-Zentralabteilung im Reichsministerium für Wiederaufbau und danach als kolonialpolitische Abteilung im Auswärtigen Amt.

Tatsächlich wurden aber alle deutschen Überseegebiete bereits bei Kriegsende von den Siegermächten kontrolliert und sie kamen nach dem Friedensschluss als Mandate unter die Verwaltung des Völkerbundes.

Die Gesellschaft der Weimarer Republik startete mit erheblichen, kriegsbedingten Lücken in der männlichen Bevölkerung: 2,4 Millionen gefallene Soldaten und 2,7 Millionen früh sterbende Dauerinvaliden in der Altersgruppe der bis Jährigen bewirkten einen entsprechenden Frauenüberschuss und zugleich stark rückläufige Geburtenraten.

Gebiets- und Bevölkerungsverluste als Konsequenzen des Versailler Vertrags bewirkten eine zusätzliche Schrumpfung um mehr als 5,7 Millionen Menschen.

Mit der Gründung der Weimarer Republik erhielten Frauen das aktive und passive Wahlrecht. Frauen blieben aber auch in den zwanziger Jahren in allen Parteien weiterhin unterrepräsentiert und waren kaum in hohen Parteiämtern vertreten.

Durch den langfristigen Strukturwandel im Wirtschaftsleben bedingt, war das Arbeitsplatzangebot im landwirtschaftlichen Sektor weiter rückläufig, während es im Dienstleistungsbereich zunahm und auf ein Drittel aller Beschäftigungsverhältnisse anstieg.

Mehr als ein Drittel der Frauen war erwerbstätig. In der Privatwirtschaft fanden viele Frauen als Verkäuferinnen oder Stenotypistinnen einen Arbeitsplatz.

Der Frauenanteil auf Angestellten- und Beamtenstellen, so Hans-Ulrich Wehler , lag bald über dem von Männern. Das kriegsbedingt vaterlose Aufwachsen vieler Kinder und Jugendlicher wie auch inflationsbedingte materielle und Statusverluste in den sozialen Mittelschichten hatten Folgen.

Sie schlugen sich nieder in einem fortgesetzten Autoritätsverlust der Elternhäuser und der von ihnen vermittelten sozialmoralischen Normen.

Knapp die Hälfte der neun Millionen Jugendlichen waren Mitglieder in einem Jugendverband. Den stärksten Anteil hatten Sportvereine 1,6 Millionen und Kirchenverbände 1,2 Millionen ; Jungbanner In der Weltwirtschaftskrise wurden Jugendliche häufig als erste entlassen und waren deshalb von der Massenarbeitslosigkeit besonders stark betroffen.

Auch Jungakademiker sahen sich in ihren beruflichen Ambitionen enttäuscht. Daraus entstand ein Krisenbewusstsein, das zu kultureller und politischer Radikalisierung führte.

Der von Kaiser Wilhelm II. Zwar ebbte die Welle bald wieder ab und es kam während der Jahre relativer Stabilität zu einer merklichen Beruhigung.

Mit der Weltwirtschaftskrise aber formierten sich die vielfältig aufgeladenen antisemitischen Strömungen in der Gesellschaft erneut. Im Jahre stellten die Vom Bevölkerungsdurchschnitt stark abweichend war historisch-traditionsbedingt die berufliche Orientierung der Juden, die zur Hälfte als Selbständige tätig waren sonst 16 Prozent und vor allem in Handel, Bankwesen und einigen freien Berufen dominierten oder stark vertreten waren, jedoch wenig in der Industrie und nur ganz selten in der Landwirtschaft.

Das Verhältnis der Juden zur Weimarer Republik war nicht einseitig von Furcht und Abwehr bestimmt; denn die formellen und informellen Schranken, die noch im Kaiserreich Juden die Karriere im Staatsdienst oder im akademischen Bereich verstellt hatten, waren durch die Weimarer Verfassung beseitigt.

Der seit dem Das vor allem von armen Ostjuden bewohnte Scheunenviertel wurde zum Ort pogromartiger Gewaltexzesse von Antisemiten, die erst durch einen massiven Polizeieinsatz gestoppt wurden.

Auch ohne die Reichskanzlerschaft Hitlers wäre die Republik mit dem Antisemitismus nicht leicht fertiggeworden. Sie war Teil einer klassischen Moderne , die sich vom Ende des Jahrhunderts bis in die er Jahre erstreckte, und fiel in deren Ausgestaltungsphase.

Für sie bezeichnend war die Suche nach einem Standort in der wirklichen Welt. Er hatte beträchtlichen Zulauf, so von den Architekten Peter Behrens , Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe , von Malern wie Ludwig Meidner , Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger oder Künstlern wie George Grosz , Conrad Felixmüller und Otto Dix.

Die Gruppe war jedoch hinsichtlich der individuellen gesellschaftspolitischen Vorstellungen und künstlerischen Programme zu heterogen zusammengesetzt, um tatsächlich bedeutende Wirkung entfalten zu können.

Ähnlich erging es dem Arbeitsrat für Kunst , der den Zusammenschluss aller Künstler zu einer wirklichen Arbeitsgemeinschaft anstrebte.

Hier engagierten sich neben Mitgliedern der Novembergruppe unter anderen Bruno Taut , Erich Heckel , Karl Schmidt-Rottluff und Emil Nolde.

Neben dem quer durch die Kunstgattungen fortwirkenden Expressionismus war die Frühphase der Republik Entfaltungsraum für eine Reihe weiterer avantgardistischer Stilrichtungen wie Kubismus , Futurismus , Purismus , Verismus und Konstruktivismus.

Schockierende Wirkung entfaltete in der Frühzeit der Weimarer Republik der in Zürich entstandene Dadaismus , der nun von Berlin aus alle bisherige Kunst radikal in Frage stellte.

Anstelle einer neuen Kunstrichtung ging es vornehmlich um Foto, Maschine und politisches Happening. Es lebe die neue Maschinenkunst Tatlins.

Die paar guten Geister der Revolution seien totgeschlagen, die Gerichte ungerecht, die Beamten gleichgültig und das Volk infantil.

Mit Einführung des Achtstundentags und ersten tariflichen Urlaubsregelungen wurde Freizeitgestaltung für die Masse der Lohnabhängigen in der Weimarer Republik überhaupt erst Alltagsbestandteil.

Mitglieder- und Zuschauerzahlen sowie die Anzahl der Sportzeitungen und -zeitschriften nahmen um ein Vielfaches zu. Als Josephine Baker mit ihrer Charleston Jazzband in Berlin auftrat, hatte sich Jazz als Teil der Vergnügungsindustrie jedoch bereits etabliert und galt seinen Anhängern als schick und modisch.

In ihrer Anonymität, von nachbarschaftlicher Kontrolle kaum beeinträchtigt, gab es viel Raum zur freien persönlichen Entfaltung sowie ein reichhaltiges Medien- und Warenangebot.

Berlin verfügte über die schnellste Stadtbahn und war mit annähernd einer halben Million Anschlüssen auch die telefonierfreudigste Stadt der Welt. Mit dem Ende der Hyperinflation ergaben sich auch für Kunst und Kultur der Republik neue Rahmenbedingungen.

Künstler und bürgerliche Intellektuelle hatten vielfach die kleinen und mittleren Vermögen verloren, aus denen sie ihren Lebensunterhalt hauptsächlich bestritten hatten.

Eine allgemeine Versachlichung der ästhetischen Ausdrucksformen setzte sich nun als neue Stilrichtung gattungsübergreifend durch. In der Architektur, die mehr als jeder andere Aspekt der Weimarer Kultur einen dauerhaften internationalen Einfluss ausübte, war vor allem das in Weimar gegründete und nach Dessau verlegte Bauhaus ausstrahlend wirksam.

Konstruktion und Einrichtung von Häusern basierten in der Folge auf der Entwicklung von Prototypen für Handwerk und industrielle Serienfertigung.

Die Ausführung sollte präzis, praktisch-funktionell und frei von überflüssiger Ornamentierung sein, in der Wirkungsabsicht auf die kubische Komposition gerichtet.

Nicht versklavende Fülle, sondern eine befreiende Leere galt es zu erzeugen, beispielsweise durch einen Wohnungstyp ohne Tapeten, Vorhänge und Tischtücher.

Er hatte den Oberbefehl über die Reichswehr und konnte darüber hinaus das Parlament auflösen. Ausschlaggebend für die Macht des Reichspräsidenten war Artikel 48 der Verfassung.

Er gab dem Reichspräsidenten die Möglichkeit unter bestimmten Bedingungen allein zu regieren. Mit sog. Die politische Lage in der Republik war nach dem Ersten Weltkrieg kompliziert.

Die deutsche Bevölkerung litt unter den Kriegsfolgen und der Weltwirtschaftskrise. Das Sozialdemokratische Wahlplakat zeigt, wie die Parteien gegeneinander kämpften.

Dazu kam das neue politische System , das viele ablehnten. Linke Gruppen forderten ein sozialistisches Rätesystem. Andere wünschten sich die Monarchie zurück.

Das Volk bekam durch die neue Verfassung Macht, aber wusste es auch damit umzugehen? Viele Menschen hatten noch keine politische Überzeugung und waren durch Propaganda leicht zu beeindrucken.

Die Parteien erschwerten sich die Arbeit gegenseitig. Man fand keinen gemeinsamen Nenner und blockierte sich bei Entscheidungen. Bereits am März trat die letzte Regierung zurück, die demokratisch gewählt war und das Vertrauen des Reichstags hatte.

Die Politik konnte die Not der Menschen nicht lindern. Nur wenige Jahre nach Beginn der Weimarer Republik verlor die Bevölkerung das Vertrauen in die Regierung und die neue Staatsform.

Das mit Hindenburg auch noch ein Republikfeind zum Reichspräsidenten gewählt wurde, schwächte das politische System zusätzlich.

Nicht vergessen werden darf auch nicht, dass es eine 5 Prozent Hürde für Parteien wie man sie heute kennt, in der Weimarer Republik nicht gab.

Durch eine starke Parteienzersplitterung wurde die Mehrheitsbildungen enorm erschwert. Auch ökonomisch stand es zu Zeiten der Weimarer Republik nicht gut.

Es gab eine Weltwirtschaftskrise , die Arbeitslosenzahlen schnellten empor. Die neu gegründete Arbeitslosenversicherung war völlig überlastet, die Menschen verarmten.

Schon gab es erste Abspaltungstendenzen bei der SPD. Konkurrenz belebt das Geschäft sagt man so schön, in diesem Fall waren die neuen Parteien für die SPD und die Weimarer Republik aber ernstzunehmende Gegner.

Die NSDAP unter Führung von Adolf Hitler erfuhr einen rasanten Aufstieg. Die politisch Verantwortlichen unterschätzen Hitler und seine Partei, dachten sogar sie kontrollieren zu können.

Sie sicherte sich nicht nur die Unterstützung bei der Bevölkerung, sondern auch bei vielen Unternehmen zu, sodass sie nach und nach mächtiger wurde.

Auf das Wichtigste beschränkt, es fehlt jedoch nichts und ist gleichzeitig verständlich geschrieben. Weiter so! Fabio Schwabe ist Gymnasiallehrer der Fachrichtung Geschichte und Gründer von Geschichte kompakt.

Extra Infos. Philipp Scheidemann ruft am 9. November die Republik aus. Doch die meisten Bürger sind gar nicht auf die Demokratie vorbereitet.

Die Friedensbedingungen des Versailler Vertrags verursachen soziale Not und Aufstieg radikaler Parteien. Das milde Urteil nach dem Hitler-Putsch zeigt, dass selbst Beamte in der Justiz und im Militär eher auf der Seite der Rechtsextremen stehen.

Scheitern Weimarer Republik

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Mezishakar

    Bei Ihnen die falschen Daten

  2. Digami

    Mir gefällt diese Phrase:)

  3. Vur

    Bemerkenswert, diese lustige Mitteilung

Schreibe einen Kommentar